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Didier Uwayo personality

Mv 101

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Didier Uwayo wurde vor 41 Jahren in Gisenyi in Ruanda geboren. Sehr früh wurde sein Gesangstalent erkannt und bereits als Teenager wurde er ein lokaler Star, der mit Leuten wie Corneille (der dann später in Kanada berühmt wurde) im Studio in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, erste Tracks aufnahm.

Als 1994 der fürchterliche Bürgerkrieg zwischen Hutus und Tutsis in Ruanda ausbrach, musste Didiers Familie flüchten. Ihre Route führte sie über den Kongo in die Zentralafrikanische Republik, wo er sich länger aufhielt. Von dort ging es über Belgien nach Österreich, wo ihm, Gottseidank, Asyl gewährt wurde.

Hier begann er mit anderen Sängern in A Capella-Bands zu singen. Bald wurde sein Talent und v.a. seine Stimme entdeckt und er wurde die Gesangsstimme im Hintergrund für Leute wie Rodney Hunter, Karl Moestl und Cloud Tissa.

In der Adventszeit tourte er durch Wiener Kirchen mit Gospelacts, wie den Starlight concerts gospel Choir. Hier stand er unzählige Male als Sänger mit Stella Jones, Big John Whitfield und Gianna Charles auf der Bühne. Heute hat er seine eigene Soulband.

Ich lernte ihn kennen, weil ich ihn im damaligen Noyz-Studio für eine Filmusik castete, die ich produzierte. Ich bot ihm sogleich einen Produktionsvertrag an und das Produkt, die CD mit dem Titel "Personality" liegt nun vor. Es sind 14 Lieder, die meisten von Didier Uwayo selbst komponiert und getextet. Der Stil ist am besten als ein "Blend" aus (eher englischem, als amerikanischem) R&B und afrikanischen Klängen zu bezeichnen. Die Musiker sind z. B. Max Fuerth, der viele Bass und Schlagzeugspuren beisteuerte, Pascal Lopongo und Guy Ndongala, beide aus dem Kongo, die für die unverwechselbaren afrikanischen Gitarrenriffs verantwortlich sind, Moses Afanyi, Toni Mühlhofer (Cubanton, Caoba) und Franz Schmuck (Broadlahn) an den Percussions, Marcus Davy am Klavier und natürlich Paul Urbanek, die Wiener Jazz-Größe, an vielen Keyboards.

Aufgenommen und gemischt habe ich die meisten Tracks mit Max Fürth.

Allerdings drei Songs ("Don't Worry", ein tröstender, optimistischer Popsong, "Groove", ein Upbeat-Funk und "Anthem", eine Hymne an die schönen Seiten Afrikas) mit Andy Bradfield in London. Wir arbeiteten im Olympic Studio in West-London in genau dem Raum, in dem die Rolling Stones ihr geniales 60er Jahre-Album "Beggars Banquet" mit Hits wie "Sympathy for the Devil" und "Street fighting man" aufgenommen hatten. Irgendwann einmal fragte ich Andy, der immerhin mit so Größen wie Spice Girls, Eternal (unter anderem hat er deren No.1 Hit "Wanna be the only one" gemacht), aber auch U2, Alanis Morisette und James Morrison gearbeitet hat, was ihn eigentlich dazu bewogen habe, Didier mischen zu wollen. Ich hatte ihm nämlich nur per Mail ein paar Mp3- Files geschickt. Und er drehte sich vom Mischpult um zu mir und deutete mit einem resignierten Grinser auf die Lautsprecher und sagte: " ..This fucking amazing singer!"

Und ich finde er hat Recht: Die samtweiche, elegante, nie flache Stimme Didier's ist einmalig. Ich finde, es ist die schönste Stimme Österreichs, zumindest, die ich bis anhin gehört habe.

Er singt auf dem Album auch Balladen wie "Sugar" von Michael Roselieb, ein Stück, das wir live im Studio, d.h. alle drei Spuren, Gesang, Klavier und Bass, gleichzeitig und ohne Overdubs aufgenommen haben oder Marcus Davy's " African Night" mit einer verrückten Gospel-Coda am Schluss.

Wenn mich Leute zum Stil der CD befragen, sage ich immer:" 2/3 urbane, westliche Großstadt und 1/3 Afrika".

Vor kurzem wurde Didier Uwayo österreichischer Staatsbürger und Vater eine süßen Tochter.                                            

Adrian Vonwiller

Inhalt:

1 WAIT

2 MALAIKA

3 DON'T WORRY

4 IF I COULD

5 GROOVE

6 PERSONALITY

7 TELL ME WHY

8 THE ZOO

9 PHANTASIZE

10 KEY TO THE WORLD

11 SUGAR

12 WHAT WOULD YOU DO

13 ANTHEM

14 AFRICAN NIGHT

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