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Schundheft Nr. 57 "Pêle Mêle"
Schundheft Nr. 57 "Pêle Mêle"
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Schundheft Nr. 57
Lucia Mennel
Pêle mêle
Knallblau brillen Dir Schwarzpupillen entgegen. Dunkle Mähne. Ein freches Gesicht in rot mit weißem Mund weit offen.Da hüpft Circonflex heraus, ruft „PÊLE MÊLE“. Überraschend beginnt eine Katzen Ouvertüre. Drei Pferde, Moritz, Viktor, Granus setzen fort, alles bleibt in rasendem Wechsel. Geschichten, Bildkompositionen, Bleistiftzeichnungen, Farbbilder. Jazzclub, Füchsin, Rabe. Jetzt hält ein Kollektivtaxi kurz vor dem Malecón: 10 Pesos auf die Hand! Hinab in die rhythmische Höhle. In rotem Kleid und schwarzen Highheels stöckelt Yusa vor das Drum Set. Zeichengesichter gucken, Schere schneidet Zunge. Jetzt bluten Stories los, flächige Farben versinken ineinander. Chano Pozo. Nächtliche Schießerei im Café Rio in Harlem: Pin Pon Pan! Drei Frauen mit Machete. Knitting Factory: zu dritt wird auf zwei Betten durch die Nacht gestrickt. Zwei links, eins rechts. Und dann? Farbflächen taumeln weiter, bis die Tür ohne Wiederkehr sich öffnet: Pêle Mêle erscheint. Ich schau, ich lese, lass mich mitnehmen. He - da liegt ein dunkelroter Fleck unterm Gesicht des Coverbilds. Blut?
Ulrich Gabriel
ISBN 978-3-902989-81-9
Text und Bild: Lucia Mennel
vigl druck dornbirn
Format: 10,5 x 14,8 / 76 S / geheftet
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